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ISRAEL EXPERIENCE („Israelerlebnis“)



The events in the Middle East are shaping our world and Israel is right in the center of the world’s attention. Christian leaders must have an informed stance on Israel and the Middle East.
The Israel Experience College Scholarship Program
is giving tomorrow’s leaders an educated heart for Israel.

Eagles’ Wings is inviting Christian university students, undergraduate and graduate, to apply for a once-in-a-lifetime opportunity to travel to the Holy Land. Full and partial scholarships are available for the 2012 Israel Experience College Scholarship Program and the trip is open to paying participants.

Position yourself to change history by becoming a vital voice for truth on your campus, and join the company of Israel Experience graduates who are already making a difference. Graduates have gone on to work for the White House and Congressional offices, and to serve as consultants for major news networks on domestic and international security matters.

This scholarship program crosses denominational lines and exemplifies spiritual and academic diversity. Regardless of your church background, style of worship, or your major, you should apply today.

Israel Experience College Scholarship Program
July 12 – August 6, 2012
Application deadline March 30


Bitte nehmen Sie zu weiteren Reiseinformationen und den Kosten
Kontakt mit unserem deutschen Büro auf.





Israel Experience

Die Last des größten ideologischen Kampfes der Geschichte liegt auf unserer Generation, wir können es nicht mehr länger als selbstverständlich betrachten, dass Amerika Israel unterstützt und wir können nicht davon ausgehen, dass die Christen Israel auch in der Zukunft unterstützen werden.
Wir müssen das leben, wovon wir sprechen, weitergeben und uns dafür energisch einsetzen.
Alle Welt blickt auf Jerusalem und die Nationen versammeln sich gegen Israel, wo stehen wir und wer wird die Wahrheit aussprechen?
Wenn die morgigen Leiter keine Antworten haben, wer dann?

Israel Experience College Stipendienprogramm

In den vergangenen vier Jahren haben Robert Stearns und das Eagles’ Wings Team christliche Studenten nach Israel gebracht, und diese haben erfahren, was es heißt, ein Herz für Israel zu haben und wohl informiert zu sein.
Dieses hochqualifizierte Lehrprogramm bietet einzigartig
und intensiv eine Vielfalt der verschiedensten Foren, Örtlichkeiten und Sprecher an.
Man fährt nicht nur einfach durch das Land, die Studenten kommunizieren mit den verschiedensten Persönlichkeiten: Knessetmitgliedern, Diplomaten, treffen den bekannten Autor und Geschichtswissenschaftler Michael Oren, den Hauptrabbiner von Israel, Yona Metzger, sie treffen christliche Araber, jüdische Rabbiner, Journalisten, Medienanalytiker, politische Experten und Akademiker. Im letzen Jahr hatten die Studenten die Möglichkeit, Mitglieder der Knesset persönlich zu sprechen, sie nahmen an einer sehr wichtigen Pressekonferenz mit den Außenministern von Israel, Jordanien und Ägypten im Außenministerium teil, sie verbrachten auch Zeit mit einem Holocaust-
überlebenden in Yad Vashem.

Wenn du Student – im Alter zwischen 18 und 26 – bist, Leiterschaftsqualitäten und hervorragende Leistungen hast, ist diese Reise genau für dich. Dieses Programm richtet sich an Studenten aller Denominationen und besticht durch seinen Reichtum an geistiger und akademischer Vielfalt. Ungeachtet, aller Erfahrungen, die du gemacht hast, wenn du einen geschulten Blick für Israel haben möchtest – dann melde dich schnellstens an.

Während des Programms, das sicherlich schwer und herausfordernd sein wird, wirst du ein besseres Verständnis für die jüdischen Wurzeln unseres christlichen Glaubens bekommen, die Geschichte des christlichen Antisemitismus, den Holocaust, den Zionismus und auch den arabisch-israelischen Konflikt besser verstehen lernen. Und logisch wird es viele Begegnungen mit israelischen Politikern, akademischen und geistlichen Leitern geben, du wirst das Land der Bibel kennen lernen und eine lebensverändernde Erfahrung machen.

Das Programm ist für Studenten erarbeitet, aber du kannst genauso Teil davon sein, wenn du z.B. dies jetzt liest und einen gläubigen Studenten kennst, du in ihm diese Leiterschaftsqualitäten siehst und dem du es ermöglichen möchtest, dass er ein informierter und leidenschaftlicher Verfechter für Israel in seiner Generation wird. Erzähl diesem jungen Menschen von diesem Programm, oder sprich mit eurem Jugendpastor und Pastor. Und natürlich kannst du auch helfen, indem du das Programm finanziell unterstützt und es so ermöglichst, dass Studenten ein Stipendium bekommen und mit nach Israel fliegen können.

Wir bedanken uns jetzt schon für alle Unterstützung, im Gebet, im Weitertragen und auch im finanziellen Bereich.



Jerusalem

Reisebericht
von Michael Onifer [USA] vom Juli 2007

Die Josua-Generation steht auf!

Obwohl das Raketenfeuer aus dem Gazastreifen nicht aufhört, die Gefahr einer atomaren Bedrohung durch den Iran ansteigt, es Gerüchte gibt, dass Syrien einen Krieg will, ist der Tourismus in Israel auf einem Höhepunkt und die Hotels in Jerusalem und
Tel Aviv nahezu ausgebucht.

Mitten unter den Tausenden Besuchern Israels waren in diesem Sommer die Studenten des Israel Experience. Sie kamen aus vielen Universitäten aus ganz Amerika, aus Deutschland waren zwei Teilnehmer dabei.
Die diesjährige Gruppe war die bisher unterschiedlichste Gruppe ethnischer Prägungen. Sie kamen in Tel Aviv an, waren sich bewusst, dass ihnen drei Wochen intensivsten Trainings bevorstanden und ihr Leben sich dadurch verändern würde. Bei der Ankunft in Jerusalem waren die Aufregung und die Erwartungen fühl- und greifbar. Nach dem Schabbat-Dinner ging das Team als Erstes an die Klagemauer, um zu beten.

Was auf die Studenten in den folgenden Tagen wartete, war ein völlig neuer Zugang zur Nation Israel und zu den Leitern, was einige so nicht erwarteten. Innerhalb der ersten Woche trafen die Studenten mit einigen Mitgliedern der Knesset zusammen, einschließlich MK Gilad Erdan und MK Benny Elon, mit dem Hauptrabbiner Yona Metzger, mit Yehuda Ya'cov, dem Israelischen Direktor für Terrorismusbekämpfung, mit Michael Oren, dem Autor von „Six Days of War“ und mit Sr. Fellow vom Shalem Center. An einem Tag konnten die Studenten an verschiedenen Informationsveranstaltungen im Amt des Israelischen Außenministers in Jerusalem teilnehmen und durften so auch bei der historischen Pressekonferenz dabei sein, es ging um den erstmals stattgefunden Besuch des jordanischen und ägyptischen Außenministers, die die arabische Liga repräsentierten.

Von Jerusalem aus fuhr das Team südlich, um die Situation im Gazastreifen mit eigenen Augen zu sehen, sie besuchten die tapferen Einwohner in Sderot, einer kleinen Stadt in der Negev, die seit Jahren täglich unter Kasambeschuß liegt. Von dort aus ging es zum toten Meer und dann nach Norden an den See Genezareth und zu den Golanhöhen. Bevor die Gruppe wieder nach Jerusalem zurück kehrte, besuchte sie noch Haifa und Tel Aviv. Die Studenten gingen sowohl da, wo Jesus vor zweitausend Jahren ging, als auch dahin, wo sich Israelis während des Libanonkrieges letzten Sommer schützen mussten.

Durch die vielen Vorlesungen, Treffen, Touren, aber auch Zeiten der Anbetung und des Gebets haben sich die Studenten mit den jüdischen Wurzeln unseres Glaubens identifizieren können, sie erkannten die Geschichte des christlichen Antisemitismus, den Holocaust, erfuhren viel über Zionismus und setzten sich mit dem arabisch-israelischen Konflikt auseinander und richteten ihr Hauptaugenmerk auf das Programm des radikalen Islam.

Nichts wiegt das auf, was man mit eigenen Augen gesehen hat, die Informationen aus erster Hand, oder das Land persönlich zu erleben, das man bisher nur von Büchern, Bildern oder der Landkarte her kennt. Die Tatsache, dass Israel ein demokratischer Staat ist, wussten die Studenten bereits, bevor sie nach Israel kamen, aber nachdem sie Nazareth besuchten und Amell Saffouri, eine arabische Rechtsanwältin getroffen hatten, wurde das zu einer Erfahrung. Sie fragten sie, was es bedeutet, als arabische Israelin zu leben (die als Bürger Israels das volle Bürgerrecht haben). Ihre Antwort hinterließ einen tiefen und unauslöschlichen Eindruck: "Ich habe schon in überall im Nahen Osten gearbeitet und für mich als Frau und als Araberin gibt es keinen anderen Platz an dem ich leben möchte als hier in Israel."

Diese Arbeit von Eagles' Wings, das „Israel Experience-Programm“ geht weiter und die Studenten werden an ihre Universitäten und Hochschulen zurückgehen, in dem Bewusstsein, informierte Vertreter zu sein, gut vorbereitet, das klar zu artikulieren, was Wahrheit und Gerechtigkeit in unserer heutigen Welt ist.





Worship in Jerusalem

Reisebericht
von Aaron Derstine [USA] vom 6.7.2006

...„Ich bin gerade von der absolut lebensverändernden „Israel Experience-Reise“ zurückgekommen und möchte euch einige Einblicke über diese unglaublich wunderbare Zeit mitteilen. Wir sind mit 19 Studenten nach Israel geflogen und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Gott jeden einzelnen in diese Gruppe gebracht hat, um eine starke Zeit in Israel zu erleben.

Wir waren knapp die Hälfte unserer gesamten Zeit in Jerusalem. Ich kann mit Worten einfach nicht ausdrücken wie wunderbar es war, Teil im Plan Gottes zu sein, zu sehen wie er dort sein Königreich ausbreitet. Wir hatten so viele Gelegenheiten die unterschiedlichsten Menschen zu treffen, sowohl Regierungsleute, Universitätsstudenten, jüdische Rabbiner, christliche Leiter, Journalisten, palästinensische Christen, messianische Gläubige und natürlich hatten wir auch Begegnungen in den Straßen mit ganz normalen Leuten, wie 'Du und ich'. Wir alle spürten, wie sehr uns der Herr beschenkte und dass wir mit dem neuen Wissen nun erst recht treu und hingegeben für Israel beten können und zu den Menschen dort halten - jetzt und in der Zukunft.

Ich könnte natürlich von all dem erzählen, was wir gemacht haben, aber das würde jeden Rahmen sprengen. Natürlich konnten wir die meisten der berühmten Stätten sehen, schwammen auch 'auf' dem Toten Meer und sahen die verschiedensten Regionen des Landes, aber am wichtigsten ist es, dass wir ein neues Verständnis von Gottes Herz für die Menschen und das Land Israel bekommen haben. Ich habe mir seitenweise Notizen gemacht, über all das, was - so wie ich es empfinde - Gott zu uns durch die Menschen, denen wir begegnet sind, sagte. Und ohne Übertreibung: ich bin als völlig veränderter Mensch zurückgekommen. Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen für diese wunderbare Gelegenheit, mein Herz fließt regelrecht über, über all das, was er tut.

Um euch einen weiteren Einblick in diese Reise zu geben, empfehle ich euch, die folgenden Internet-Links aufzurufen. Der erste ist ein Zeitungsartikel aus der Jerusalem Post, einer der wichtigsten Tageszeitungen in Israel, dort findet ihr einen Bericht über unsere Gruppe. Der zweite ist ein Online-Radio Beitrag von „Bridges for Peace“ einer christlichen Organisation, die schon seit vielen, vielen Jahren in Israel arbeitet. Im Internet könnt ihr einen Teil unseres Treffens hören, und zwar hört ihr Michael Onifer und Josh Lawson, die Knesset-Mitglieder in einer Ausschusssitzung am 14. Juni befragten.

» Jerusalem Post
» online radio feature of Bridges for Peace  [mp3-file 1,4MB]





Israel

Reisebericht einer deutschen Teilnehmerin
vom 1.8.2006


An der diesjährigen „Israel-Experience“ Reise mit Eagles' Wings teilnehmen zu dürfen, war eine einzigartige Erfahrung für mich, für die ich sehr dankbar bin. Da die Reise für mich als deutsche Studentin nicht in der vorlesungsfreien Zeit lag, rechnete ich anfangs überhaupt nicht damit, teilnehmen zu können. Nachdem mir Gott allerdings gezeigt hatte, dass er mich „dabei haben“ wollte und ich mit meinen Dozenten Kontakt aufgenommen hatte, standen mir die Türen offen. Schon allein die Erlebnisse im Vorfeld forderten mein ganzes Vertrauen auf Gott und stärkten meinen Glauben.

In Israel traf ich dann die anderen Studenten unserer Gruppe, die sich aus 15 Amerikanern und vier Deutschen zusammensetzte. Die folgenden 2 ˝ Wochen waren äußerst intensiv und haben mein Leben wirklich bereichert und verändert. Es ist wohl unmöglich, alles aufzuzählen, was wir erlebt und gelernt haben, und selbst eine Beschränkung auf einzelne „Highlights“ fällt schwer. Mich haben besonders die persönlichen Begegnungen und Gespräche beeindruckt: sei es in der Begegnung mit israelischen Studenten, oder als wir am Shabbat nach dem Gottesdienst in der Synagoge bei jüdischen Familien zum Abendessen eingeladen waren. Auch der Besuch des Gedenkmuseums Yad Vashem und der anschließende Vortrag eines Holocaust-Überlebenden blieben mir in lebendiger Erinnerung.

Unsere Reise führte uns in verschiedene Teile des Landes und wir bekamen durch unsere Begegnungen mit Juden und Christen (darunter auch arabische Christen) einen guten Einblick in die israelische Mentalität, Kultur, Politik und Geschichte. Gespräche mit Medienrepräsentanten, Abgeordneten der Knesset und dem stellvertretenden Bürgermeister Jerusalems halfen uns mehr über die aktuelle Lage im Israel zu verstehen.

Unser abwechslungsreiches, durchweg interessantes und manchmal auch anstrengendes Programm umfasste aber nicht nur intellektuelle Anregungen, und Besichtigungen wichtiger Plätze, Gebäude, Kirchen und Museen, sondern auch einige abenteuerliche oder sportliche Aktionen: so übernachteten wir eine Nacht im Beduinenzelt, ritten auf Kamelen, schwammen im Toten Meer und machten eine Wanderung zur Felsenfestung Massada um von dort aus den Sonnenaufgang zu erleben. Außerdem unternahmen wir eine Fahrradtour entlang des Strands in Tel Aviv, genossen eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth und vieles mehr.

Ich kann bezeugen, dass sich wirklich jeder Tag gelohnt hat, und dass ich nicht nur mit viel neuem Wissen über Israel zurückgekommen bin, sondern auch mit neu geknüpften Freundschaften: sowohl eine Liebe zum jüdischen Volk und Begeisterung für das Land Israel, aber auch gute Freundschaften zu den anderen Teilnehmern der „Israel Experience“ Reise. Unsere Gemeinschaft war wirklich gut und unsere gemeinsamen Lobpreis- und Gebetszeiten sind mir in besonderer Erinnerung.

Ich bin überzeugt, dass es besonders für uns Deutsche außerordentlich wichtig ist, zum jüdischen Volk zu stehen und Israel zu unterstützen. Unsere Geschichte ist auf tragische Weise miteinander verknüpft, aber ich habe selbst die freisetzende Kraft von Vergebung und Versöhnung dort erlebt und wünsche mir, noch viel mehr in dieser Richtung zu sehen. Gleichzeitig machen die aktuellen Ereignisse in Israel aber auch deutlich, wie wichtig es ist, gerade in der heutigen Zeit gut informiert zu sein, für Israel zu beten und zu Gottes Volk zu stehen. Die „Israel Experience“ Reise hat mich innerlich berührt, verändert und herausgefordert. Ich bin nun dabei, herauszufinden, wie ich die neuen Erkenntnisse und Erfahrungen in meinem Leben praktisch werden lassen kann um auch hier eine „Botschafterin für Zion“ zu sein.                   (M.S.)

***




Israel

Reisebericht einer weitern deutschen Teilnehmerin vom 15.8.2006

Die 3 Wochen, die ich in Israel mit dem Israel Experience Programm verbracht habe, haben mein Leben verändert. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, durch Gespräche mit Politikern, durch das Leben und Wohnen im Land selber und durch das Kennenlernen von Menschen verschiedener Hintergründe,
waren anders als ich erwartet habe. Die wahre Realitaet Israels hat mein Bild von Israel positiv verändert und beeinflusst.
Ich habe realisiert, wie tief ich mit Israel verbunden bin. Die Wurzeln meines Glaubens sind im Boden und in den Menschen dieses Landes verankert.

Israel ist nicht länger nur ein anderes Land auf dieser Erde, sondern ein Teil meines zu Hauses.

Ich hatte das Privileg mit Knesset Mitgliedern sprechen zu dürfen, darunter Mitglieder der regierenden Kadima Partei und der Oppositionspartei Likud und hörte die verschiedenen Ansichten ueber die Landhergabe fuer Frieden.

Senior Deputy Major of Jerusalem, Yigal Amedi teilte uns seine Ansicht ueber die Situation in Israel mit, wir konnten uns ein eigenes Bild ueber die Medien und das verzerrte Bild, das sie ueber Israel vermitteln, machen und konnten die Wahrheit hinter der „Mauer“ und die Gründe für ihren Bau erfahren. All diese Begegnungen und Erfahrungen haben mir geholfen mein eigenes Bild von Israel und den dort lebenden Menschen zu formen.

Ich glaube, dass wir als Christen, und vor allem wir, die Studenten, die die Generation der Leiter von morgen repraesentieren, den Auftrag haben fuer Israel aufzustehen, für dieses Land zu beten. Doch um wirklich all dies effektiv tun zu können, müssen wir Fakten kennen. Das Israel Experience hat mir definitiv die Fakten und Quellen gegeben, die ich brauche. Aber nicht nur politische Fakten und Begegnungen wurden uns gegeben. Während eines Tagesaufenthalts in Safed haben wir Informationen über die Jüdische Mystik bekommen, wir hatten die wunderbare Gelegenheit eine Talmud Studie mit einem Rabbiner zu haben und haben den Schabbat in Orthodox Jüdischen Familien verbracht.

Diese „alltäglichen“ Begebenheiten haben mir einen Blick in das „normale“Leben meiner Jüdischen Brüder und Schwestern erlaubt. Jeder Student/jede Studentin, der/die mehr über Israel lernen möchte und wie er/sie Israel effektiv unterstützen kann, sollte mit auf eine Israel Experience-Reise kommen.

„Israel braucht uns. Die Zeit ist JETZT, Israel ist der ORT und DU bist die Person!“

(S.N.)



***




Masada

Reisebericht eines deutschen Teilnehmers
vom 21.8.2006


Die erste Woche verbrachten wir in Jerusalem.
Bisher hatte ich von Jerusalem eher den Eindruck, dass dort viel Gewalt vorzufinden ist.
Der stellvertretende Bürgermeister von Jerusalem ,Yigal Amedi, meinte hierzu: Viele Leute denken, dass es dort überall Schießereien und Explosionen gibt. Die Leute hier führen jedoch ein normales Leben, auch die jungen.

Genauso konnte ich feststellen, dass das Leben in Jerusalem dem in unseren Großstädten viel mehr ähnelt als ich gedacht hatte. Der Aufruf des stellvertretenden Bürgermeisters an uns war: wir sollten zuhause den Leuten sagen, was wir gesehen hätten und es mit ihnen teilen.

Als westlicher Christ neigt man sehr dazu die orthodoxen Juden zu verurteilen, wenn man sieht wie sie an der Straße stehen und beten oder ihren Studien nachgehen, zumindest ging es mir so. Schnell kommen einem dabei richtende Gedanken: Eifer haben sie, aber die Einsicht fehlt ihnen.

Als wir am Anfang der Reise mit Robert Stearns zusammentrafen, meinte dieser in einer kleinen Ansprache, wir sollten nicht meinen die Juden überzeugen zu müssen zu unserem Gott zu beten, sie tun dies schon seit mehr als 3000 Jahren. Erst gegen Ende der Reise entdeckte ich die Wahrheit darin, nämlich dass das Heil von den Juden kommt: Wenn nicht die Juden Jahrtausende lang mit unserem Gott gegangen wären, hätte Gott nicht in Jesus als Erretter der Menschheit durch die Juden zu uns kommen können. Das hat bei mir zur Folge, dass ich eine echte Dankbarkeit dem jüdischen Volk gegenüber bekam.

Durch den Vortrag von Itamar Marcus von der „Palestinian Media Watch“ wurde deutlich, dass die Palästinenser, zumindest ihre Führung, keinen Frieden mit Israel wollen. Sie wollen auch nicht einzelne Landzugeständnisse von Israel, sondern den Staat Israel auslöschen. Auch das Kinderfernsehen und die Schulbildung ist entsprechend ausgerichtet: Es wird Hass gegen Israel geschürt und in den Schulbüchern gelehrt, dass das Land Israel palästinensisches Territorium ist.
Die Struktur, die Lehrpläne, Regierung in den Palästinensergebieten müsste sich radikal ändern, so dass keine Gehirnwäsche auf Seiten der Palästinenser mehr stattfinden kann. Die Landzugeständnisse bringen keineswegs das Erhoffte und machen so gesehen nicht viel Sinn, da die Hamas die Auslöschung Israels im Sinn hat.

Die Leiterin von „Bridges for Peace“ in Jerusalem sagte, sie hätte noch nie in den 17 Jahren, in denen sie schon dort sei, einen Israeli getroffen, der oder die nicht Frieden wollte.

Sehr eindrücklich war für mich der Besuch einer christlichen palästinensischen Gemeinde in Bethlehem. Auf Naim Khoury, den Pastor dieser Gemeinde, wurde schon mehrmals geschossen, er wurde auch bereits verwundet, mehrfach wurden Anschläge auf seine Gemeinde verübt, da sie zu den Verheißungen Gottes an Israel stehen. Man konnte heraushören, dass er etwas enttäuscht von uns westlichen Christen war. Er erzählte z.B., dass es in seiner Gemeinde Familien gibt, die seit 15 Jahren Bethlehem nicht verlassen konnten, um Urlaub zu machen, da sie einfach kein Geld dafür hätten. Der Grund dafür, dass kaum einer auf ihre Bedürfnisse reagiert, sei nach Pastor Naim Khoury einfach der, dass sie nicht jüdisch seien. Das hat mir sehr zu denken gegeben und ich glaube, Gott betont, dass wir unsere palästinensischen - christlichen - Brüder und Schwestern nicht vergessen sollten, im Gebet, aber auch in praktischer Unterstützung.

Im Außenministerium fragte unser Leiter Michael Onifer den Redner vom „Department of Religious Affairs“, was er denn für Hindernisse für die positive Entwicklung in der jüdisch-christlichen Zusammenarbeit sehe. Seine Antwort war u.a., dass viel Furcht vor missionarischer Arbeit von Christen da sei und es deswegen Widerwilligkeit und Verdächtigungen gäbe. Er fügte aber auch hinzu: Ich denke, wir (als Juden) sollten den ersten Schritt machen.

Ich glaube, dass sich in dieser Aussage die Einstellung von sehr vielen Juden in Israel widerspiegelt, und wir alle sollten so leben, dass durch unsere Beziehungen mit den jüdischen Mitmenschen sie fragend und hungrig nach Gott werden und sich so für Jesus öffnen und selbst den ersten Schritt tun.

Eindrücklich war auch der Aufstieg nach Masada am Toten Meer, wo wir unten bei Dunkelheit losgingen, um etwa 5 Uhr, und es beim Aufstieg immer heller wurde. Oben angekommen konnten wir eine herrliche Aussicht über das Tote Meer und die umliegende karge Wüstenlandschaft genießen, während die Sonne gerade über dem Bergkamm im Osten aufging.

In Tel Aviv trafen wir uns mit einen messianisch jüdischen Pastor, dessen Familie ein Gästehaus betreibt, in der wir zwei Tage übernachteten. Als wir uns morgens im Gebetsraum trafen, führte Gott es so, dass er auf die Beziehung zwischen Israel und Deutschland zu sprechen kam. Er meinte: Juden und Deutsche stecken aufgrund ihrer Vergangenheit (im Dritten Reich) in der gleichen Situation: Israel ist dazu berufen Deutschland anzunehmen und zu vergeben und wir Deutsche müssen es lernen Israel zu lieben bzw. zu umarmen, damit beide Völker weiterkommen! Die Frau des Pastors sagte hierzu, Gott habe Deutschland und Israel zusammengestellt und dazu bestimmt zusammenzuarbeiten und eine besondere Verbindung zu haben, die ewig ist.

Eindrücklich erzählten sie uns von dem „Hand in Hand durch Ausschwitz“ - Programm im August 2005, innerhalb dessen israelische und deutsche Jugendliche zusammen „Hand in Hand“ durch Ausschwitz gingen und Gott einfach anbeteten mit israelischen und deutschen Flaggen.
Der Pastor und seine Frau beteten für uns und wir für sie.

Alles in allem war es für mich eine gute vollgepackte und anstrengende Zeit,
in der ich viel lernte, gerade weil ich Deutscher bin. Mein Gebet ist es, dass Deutschland und Israel ihre gegenseitige Bestimmung finden. Ich bin sehr dankbar, dass ich am Israel Experience teilnehmen konnte, mein Verständnis gewachsen und meine Liebe zu unserem „älteren Bruder“ entfacht wurde.

(M.S.)



***




Reisebericht von N.D.

„Und es wird geschehen, wenn eines von den Geschlechtern der Erde nicht nach Jerusalem hinaufziehen wird, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten: über diese wird kein Regen kommen.“(Sacharja 14, 17)

Es war Oktober 2005 als ich auf „Israel Experience“ auf einer unserer Konferenzen aufmerksam wurde. Israel war schon länger Thema bei uns im Gottesdienst, doch für mich war dieses Themengebiet sehr weit entfernt, ich fühlte mich dem nicht hingezogen und dachte nur, dass es ausreichend sei, ein klein wenig darüber Bescheid zu wissen!

Plötzlich fing ich an mit dem Gedanken zu spielen, mit auf diese Reise zu gehen, trotz der Tatsache, dass ich dadurch drei Wochen Vorlesungen an der Uni verpassen würde. Ich spürte diesen Drang auf meinem Herzen und allmählich fing ich wirklich an, mich mehr für Israel und was sich dahinter verbirgt, zu interessieren. Mir fiel auf, dass ich dieses Land und diese Nation nur durch die meist negativ behaftete Berichterstattung der Medien kannte und überhaupt nicht die Möglichkeit hatte, mitzureden.

Auf der einen Seite war dieses wachsende Interesse, auf der anderen Seite aber auch diese Ungewissheit, was mich erwarten wird und wie man sich vor allem mir als Deutschem gegenüber verhalten wird. Nicht dass ich mich schuldig fühle, für das was meine Vorfahren angerichtet haben, aber ich hatte trotzdem oft diesen Hintergedanken, der einem zeitweise einen leichten Stich versetzt.

Es war der 6. Juni 2006 als ich in Tel-Aviv landete und sofort fühlte ich mich zuhause. Ich bin schon viel gereist, aber dieses Heimatgefühl habe ich noch nie so stark verspürt. Ich war sehr gespannt, wie das Leben in diesem durch den Terror gezeichneten Land sein würde und ich war sehr erstaunt, wie unbefangen und locker das tägliche Leben dort stattfindet. Trotz des Terrors und der täglichen Raketenbeschüsse ist dort so viel Lebensfreude zu finden, was ich mir im Leben nie hätte träumen lassen.

Als am nächsten Morgen die Amerikaner ankamen, habe ich solch eine Einheit verspürt, obwohl wir nichts von einander wussten, außer den Namen. „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte“ (Matth. 18,20). Wir waren 19 Studenten, versammelt im Namen des Herrn und dort wo er zu finden ist, da ist Einheit!

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich weder, was der HERR mit mir im Verheißenen Land vorhatte, noch nach meiner Rückkehr nach Deutschland. Die einzige Möglichkeit dies herauszufinden war, mich einfach in seine Hände zu begeben und mich von ihm leiten zu lassen und einfach abzuwarten!

Mit dem Verlauf der Zeit wurden mir durch diese Reise und die Stationen, die wir ansteuerten, folgende Punkte immer mehr bewusst:

  • Sacharja 14,17. Es ist an der Zeit zu erkennen, dass es besonders für uns Christen wichtig ist, nach Jerusalem (Israel) zu ziehen. Das bedeutet meiner Meinung nach nicht, dass es jedes Jahr von Neuem nötig ist, dorthin zu reisen. Es ist wichtig, dass wir das zu allererst in unserem Herzen verwurzeln. Es wird Zeit, dass die Christen in aller Welt anfangen den Herrn für Israel zu lobpreisen und für Israel im Gebet aufstehen. Das ist primär in unserer eigenen Nation wichtig.
  • Es ist wichtig, dass sich Juden und Christen zusammentun, für die Erbauung des Leibes Christi! Die Einheit zwischen diesen beiden „Gruppen“ führt zur Freisetzung einer enormen Kraft und lässt uns noch näher an Christus heranwachsen.
  • Was für einen Preis bezahlen wir Christen hier im Westen?! Diese Frage habe ich mir gestellt, nachdem wir bei Pastor Khoury in Bethlehem waren und er uns kurz seine Lebensgeschichte schilderte. Seine Kirche (Holy Land Baptist Mission) wurde 14 mal niedergebrannt, er selbst wurde durch 3 Kugeln in die Schulter getroffen und sein Bruder wurde durch Moslems umgebracht. Man könnte meinen, dass dieser Mann Hass verspürt und nichts mehr von Jesus, Gott und dem christlichen Glauben wissen möchte! Aber in seinem Herzen herrscht gerade das Gegenteil. Sein Glaube und sein Vertrauen auf Gott ist so stark und ich frage mich immer wieder, wie dies möglich ist. Wie reagiere ich, wenn es mal nicht so positiv in meinem Leben läuft?! Wie oft murre und beschwere ich mich, wenn das Christsein und der Glaube an Jesus einen gewissen (aber im Vergleich niedrigen) Preis kostet?!
  • In unseren Herzen muss ein gesunder heiliger Radikalismus entstehen. Auch bei diesem Punkt denke ich wieder an Pastor Khoury, der mir gezeigt hat, dass das Vertrauen auf Gott und der Kampf absolut nötig sind, auch wenn es einen noch höheren Preis kostet. Aber sind dies Jesus und seine Wunden nicht wert?! Wie oft zögere ich in meinem Freundeskreis von Jesus zu berichten?! Wie oft zögere ich, falsche Behauptungen etc. über ihn zu bereinigen und klarzustellen?! Es ist an der Zeit für unseren Herrn aufzustehen!!

Ich bin eine Person unter 82 Millionen Deutschen, ich habe eine Stimme und diese werde ich erheben, für meinen Herrn UND für Israel!!
Denn mit Gottes Unterstützung bin ich stark und kann Dinge verändern und ausrichten. Ich kann nun von mir behaupten, dass ich ein Augenzeuge dessen bin, was in Israel passiert und wirklich vorherrscht. Ich werde mich nicht mehr auf das verlassen, was mir Medien präsentieren oder mir andere mitteilen.

Gerade jetzt, wo der Konflikt zwischen Hisbollah und Israel neu aufflammt, erkenne ich, wie die Medien mehr und mehr das negative Image, das Israel durch sie schon hat, bekräftigen. Durch das „Israel Experience“ habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie die israelische Regierung und diverse andere Staatsgremien in der aktuellen Situation reagieren und es wurde mir bewusst, wie falsch ich darüber informiert werde!

Mit den Worten „Haltet eure Augen offen und betet für Israel!!“ möchte ich meinen Bericht abschließen und mich ganz herzlich bedanken, dass es mir ermöglicht wurde, an dieser Reise teilzunehmen.

(N.D.)



***




Israelerlebnis

Reisebericht
von Bill Ostan vom 1.7.2004

„Als wir uns mit Abgeordneten der Knesset trafen, wurde offensichtlich, dass unsere Reise nach Israel mehr als eine Besichtigungs-Tour der Sehenswürdigkeiten und des Landes war.
Es wurde klar, dass wir eine Gruppe von Leitungspersönlichkeiten sind, auf denen nun die Verantwortung liegt, aus diesem neu erworbenen Wissen heraus die Stimme für Israel zu erheben. Schließlich wurde uns bewusst, dass wir wirklich Teil der Geschichte sind. Wir waren nur eine kleine Gruppe von Studenten, die in Israel nach der Wahrheit gesucht haben, und was wir fanden, überstieg unsere Erwartungen um ein Vielfaches...“

» Vollständiger Bericht von Bill Ostan [in englischer Sprache, pdf 20KB]



Aktuelle Nachrichten
Israelerlebnis
„Eine Gruppe christlicher amerikanischer Studenten kam hierher um ihre eigene Version des bekannten ‚Geburtsrecht-Programms' für jüdische junge Erwachsene zu absolvieren: ein Programm, das sie dazu ausbildet, in den USA als Abgesandte des Staates Israel zu dienen, was auch die Bemühungen mit einschließt, anti-israelische Stimmung auf den College-Campusen abzuwehren. Das dreiwöchige Programm, das als „christliches Geburtsrechtprogramm“
tituliert worden ist, läuft nun als Pilotprojekt mit 11 Teilnehmern, und in der Zukunft sollen weitere Gruppen folgen...“



Fotogalerie
» Bilder der allerersten Israel Experience Reise für Collegestudenten,
die vom 7. - 23. Juni 2004 stattfand.



Amerikanische Webseite   (und weitere Informationen)
» www.israelexperience.info